Was das in der Praxis bedeutet
Statt Code zu schreiben, sagen Sie der KI, was Sie wollen: “Bau mir eine Seite, auf der ich 15 Tabellen aus unseren Standorten hochlade und eine Zusammenfassung herausbekomme.” Die KI schreibt den Code, Sie führen ihn aus, sehen sich das Ergebnis an und sagen, was sich ändern soll. Das geht schnell, und Sie brauchen dafür keine Entwickler.
Genau so entstehen in unseren Workshops die meisten Prototypen. Eine Führungskraft, die nie eine Zeile Code geschrieben hat, hat binnen 90 Minuten etwas Laufendes.
Wann Vibe Coding reicht
- Persönliche Werkzeuge. Etwas, das nur Sie nutzen, auf Daten, die Sie ohnehin haben.
- Prototypen. Eine Idee prüfen, bevor ein Budget darauf setzt.
- Einmalige Aufgaben. Eine Berechnung, die Sie einmal machen und nie wieder brauchen.
- Frühe Rückmeldung vom Kunden. Etwas Lauffähiges zeigen statt einer Folie.
Wo Vibe Coding endet
Sobald jemand anderes als Sie das Ergebnis nutzt, sensible Daten hineingelangen oder das Geschäft davon abhängt, reicht Vibe Coding nicht mehr. Das ist der Punkt, an dem Spec-Driven Development oder Agentic Engineering übernehmen: Spezifikation, Abnahmekriterien, Tests und Review.
Für eine Immobilienagentur, mit der wir gearbeitet haben, ist ein eigenes CRM entstanden. Es funktionierte — aber es war nicht bloß Vibe Coding: Darunter liegen eine Spezifikation, Tests und Sicherheitsregeln. Der Abstand zwischen “läuft auf meinem Laptop” und “fünfzehn Makler verkaufen damit” ist größer, als er aussieht.
Wie wir es vermitteln
Im Workshop Vibe Coding im Unternehmen durchlaufen Führungskräfte und erfahrene Fachbereiche vier Baurunden. Jede beginnt aus einem vorbereiteten Repository, in dem bereits Beispieldaten und die Regeln dafür liegen, wie in diesem Unternehmen Code geschrieben wird. Schnelle Entwicklung mit KI kann Ihre Standards sehr wohl einhalten — man muss es nur wissen.