Was das in der Praxis bedeutet
Ein gewöhnlicher Chat funktioniert so, dass Sie Text hineinkopieren und die Antwort wieder heraus. Claude Code streicht diesen Zwischenschritt: Sie starten es in Ihrem Projektordner, und die KI sieht die Dateien, liest sie, ändert sie und legt die Änderungen zur Freigabe vor.
Für ein Unternehmen heißt das eines: Die KI hört auf zu beraten und fängt an zu arbeiten.
Wofür wir es einsetzen
Es ist das Hauptwerkzeug in beiden technischen Workshops. Die Teilnehmenden bauen damit Prototypen, binden Datenquellen an und lassen sich Auswertungsskripte schreiben. Was wir dafür voraussetzen, ist überschaubar:
- das passende Abonnement freischalten
- installieren und anmelden
- den Projektordner öffnen und Claude Code darin starten
- eine einfache Aufgabe formulieren
- die vorgeschlagenen Änderungen prüfen und freigeben
Was es braucht
Einen Laptop, ein aktives Claude-Abonnement, ein Konto bei GitHub oder GitLab und Git-Grundlagen: ein Repository klonen, einen Branch anlegen, committen, pushen und einen Pull Request öffnen. Wenn Git für einen Teil des Teams neu ist, setzen wir vor dem Workshop eine kurze Schulung davor.
Drei Tage vor dem Workshop führt jede teilnehmende Person eine Testaufgabe aus, die Claude Code, Git und die Zugänge auf einmal prüft. Das klären wir lieber vorher als am Morgen im Raum.
Eine Anmerkung zu Werkzeugen
Wir arbeiten mit Werkzeugen von Anthropic (Claude), Cursor, OpenAI (ChatGPT) und Google (Gemini). Mit chinesischen Werkzeugen arbeiten wir nicht, dazu halten wir also auch keine Workshops.