Was das in der Praxis bedeutet
Geben Sie einen Mandantenvertrag in das kostenlose ChatGPT, kann OpenAI ihn grundsätzlich zum Training des Modells verwenden. Datenschutz bedeutet hier, die bezahlten Fassungen zu nutzen — etwa ChatGPT Team oder Enterprise —, bei denen Sie vertraglich zugesichert bekommen, dass Ihre Daten Ihre bleiben und das Modell nicht daraus lernt.
Warum Unternehmen das wissen sollten
- Schutz des eigenen Wissens. Sie wollen nicht, dass eine KI Ihren Wettbewerb auf Grundlage Ihrer internen Strategie berät.
- Vertrauen der Kunden. Ein Abfluss sensibler Kundendaten kann den Ruf eines Unternehmens dauerhaft beschädigen.
- Rechtliche Folgen. Sorgloser Umgang mit Daten führt zu vermeidbaren Bußgeldern und Auseinandersetzungen.
Die drei Fragen, die Sie vorab klären
- Wo liegen die Daten? Rechenzentrumsstandort und, falls nötig, EU-Verarbeitung.
- Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Ohne AV-Vertrag gibt es in Deutschland keine Freigabe.
- Wird auf den Daten trainiert? Bei Unternehmenstarifen abschaltbar, bei privaten Konten nicht.
Was Ihr Team in ein öffentliches Modell geben darf und was nicht, gehört schriftlich festgehalten. Genau dieses Dokument entsteht in unseren Workshops.
Ein Beispiel aus der Praxis
Eine Steuerkanzlei wollte Rechnungen mit KI auswerten. Statt der kostenlosen Fassung wechselte sie auf ein Unternehmenskonto mit abgeschaltetem Training — damit war die Vertraulichkeit der Mandantendaten gewahrt. In unseren KI-Workshops für Unternehmen gehen wir die konkreten Schritte durch, mit denen Sie KI-Werkzeuge sicher konfigurieren.